Innerhalb von Teams

„Teamwork“– so heißt es oft in Unternehmen – „wird bei uns großgeschrieben.“

Selbstverständlich: Arbeitgeber legen Wert darauf, dass Mitarbeiter reibungsfrei und kooperativ gemeinsam funktionieren,

sich ergänzen und nicht nur beruflich, sondern auch menschlich miteinander auskommen. Dennoch sind in Organisationen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Interessen und Ansichten zusammenarbeiten, Meinungsverschiedenheiten unvermeidbar. Grund zum Handeln besteht, wenn diese Meinungsverschiedenheiten zu einem offenen oder unterschwelligen Streit eskalieren und sich Fronten im Team zunehmend verhärten. Der Umgangston wird rauer und abweisender. Auch kleinere Fehler werden nicht mehr Aufforderung zu Verbesserung genutzt, sondern sind willkommener Anlass, andere zu kritisieren, klein zu machen oder auszugrenzen.

Die Art und Weise des Umgangs mit dem entstandenen Konflikt ist dann entscheidend dafür, ob dieser zur Stärkung und positiven Entwicklung des Teams beiträgt oder ob er der Teamdynamik nachhaltig schadet.

Gefahrenpotential durch Konflikte in Teams

  • Leistungsminderung durch Krankschreibung
  • Nachlassende Arbeitsmotivation
  • Nichteinhalten von Absprachen
  • Offenes Austragen von Konflikten am Arbeitsplatz 
  • Beeinflussung von Unbeteiligten
  • Verminderte bis verweigerte Kooperation
  • Endlose Diskussionen
  • Schlechtes Zeitmanagement
  • Arbeitsverweigerung
  • Mangelnde Kundenorientierung

Konflikte in Teams sind nicht nur belastend für die direkten Beteiligten, sondern auch für unbeteiligte Kolleginnen und Kollegen. Konsequenzen äußern sich nicht selten in einer verminderten Leistungsfähigkeit, Ablenkung und merklichem „Sand im Getriebe“ der internen Kommunikation. 

Im Falle eines solchen Konfliktes ist es ratsam, die qualifizierte Unterstützung eines Mediators in Anspruch zu nehmen. Mediation innerhalb von Teams bringt die Konfliktparteien in einem moderierten Prozess zusammen. Ziel ist es, die gegenseitige Akzeptanz zu fördern und dabei die Kooperationsfähigkeit sowie das kollegiale Vertrauensverhältnis wiederherzustellen. Geeignete Methoden unterstützen auf der emotionalen und der sachlichen Ebene bei der Analyse der Hintergründe, der Lösungsfindung und der Herstellung eines Konsenses zur Beilegung des Konfliktes. Meist wird in diesem Prozess nicht nur der unmittelbare Konflikt gelöst, sondern ebenso die bestehenden Arbeitsprozesse und deren Organisation überprüft und verbessert.

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